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    Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte

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    In letzter Zeit gehe ich recht oft ins Kino, fällt mir auf. Aber das ist ja auch gut so. :)

    Vergangenen Mittwoch habe ich mir den neuesten Film von Michael Moore angesehen: Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte (engl. Capitalism: A Love Story. Hier der Trailer:

    Ich habe schon ein paar von Moores Entertainment-Dokus gesehen, aber noch nicht alle. Diese hat mich in Sachen Stil nicht überrascht. Wie üblich geht er ziemlich frontal gegen die Heuchelei in der US-amerikanischen Gesellschaft vor, vergleicht das Ganze mit Zuständen in anderen Teilen der Welt und stellt dem Zuschauer Fragen, deren Antworten in den vorausgehenden Szenen schon suggeriert wurden. Ich find ganz interessant, dass Moore trotz allem Zynismus nie sonderlich aufdringlich oder nervig rüberkommt, obwohl er manchmal doch recht nah an der Grenze vorbeischrammt.

    Moore rollt die (Vor-)Geschichte des Finanzdebakels der letzten Jahre auf und zeigt dessen Auswirkungen bzw. die Ereignisse, die dazu geführt haben. Besonders lustig fand ich, als er ein paar Wall Street-Experten fragt, was denn "Derivate" seien und diese "Experten" es ihm schlicht und einfach nicht beantworten können, weil sie es selber nicht verstehen.

    Fazit: ein kurzweiliger typischer Moore-Film, bei dem man nichts falsch machen kann, wenn man Interesse am Weltgeschehen hat. Auf einer Skala von 1 bis 10 bekommt dieser Film ******** 8 US-Flaggen.

    1 Kommentar

    Sara

    Ich hab in der Schule damals Fahrenheit 911 gelesen.
    undich muss sagen dass mir das buch in der tat sehr gut gefallen hat. wenn "Kapitalismus-eine liebesgeschichte" annähernd gut ist, dann könnte man sichs vielelicht überlegen sch den film anzusehen ;)

    lg
    sara

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