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    Predators

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    Gestern hatte ich die Chance einer Filmpremiere in der Lugner Kino City in Wien beizuwohnen. Zusammen mit einer Freundin habe ich mir den Film Predators angesehen, einem weiteren Teil der Predator-Reihe (mit Schande muss ich gesehen, dass ich vorher noch nie einen Predator-Film gesehen habe). Hier der Trailer:

    Zum Plot: Royce (Adrien Brody) wacht fallend am Himmel über einem Dschungel auf. Schließlich findet er die Reißleine und kann seinen Sturz gerade noch ausreichend durch den Fallschirm dämpfen, um nicht zerschmettert zu werden. Nach einer Weile trifft er noch andere Leute, denen es genauso ergangen ist: unter anderem ein russischer Soldat, eine israelische Schützin, ein Yakuza-Killer und andere. Der kleine Haufen macht sich auf, rauszufinden warum sie hier sind und wer ihnen das angetan hat. Schließlich entdecken sie, dass sie nicht mehr auf der Erde sind, sondern auf einem anderen Planeten; und dass sie dorthin gebracht wurden, um gejagt zu werden.

    Schließlich treffen sie auf ihre Jäger, die aus den vorangehenden Filmen bekannten Predators. Wie das bei Actionfilmen dieser Art so ist, sterben Protagonisten nach und nach, bis am Ende nur mehr einige wenige übrig sind. Der Yakuza-Killer beispielsweise liefert sich ein Schwert-Duell mit einem der Predators, in feinster Samurai-Film-Tradition.

    Der Film war durchaus kurzweilig. Ich mag solche Settings recht gerne, in denen Figuren einer Geschichte in eine vollkommen unbekannte Situation gestoßen werden und erst nach und nach rausfinden, wo und warum sie dort sind (als spontanes Beispiel fällt mir dazu Cube ein). Prinzipiell hätte so ein bunter Haufen natürlich recht viel Material hergegeben für Character Development, aber bei einem 90-minütigen Actionfilm kann man das kaum erwarten. Der Handlungsablauf war, wie so oft bei Actionfilmen, vorhersehbar; sogar die Final Plot Twists am Schluss, um nochmal etwas die Spannung zu erhöhen, haben mich nicht wirklich überrascht. Die Spezialeffekte waren zeitgemäß und nicht zu aufdringlich - was auch gut so ist. Etwas mysteriös und vielleicht auch irritierend war Royce' erstaunliche Fähigkeit, ziemlich genau zu erraten, was für ein Spiel mit ihnen gespielt wird. Einen ziemlich genialen Kurzauftritt hatte übrigens Laurence Fishburne als Noland.

    Meine Meinung: wer auf Actionfilme steht, wird mit Predators seinen kurzweiligen Spaß haben. Auf einer Skala von 1 bis 10 bekommt dieser Film ****** 6 Patronen.

    1 Kommentar

    Patrick

    Ich hab ihn gestern mitn Peter im Lugner Kino angesehen. Meiner Meinung nach war der Auftritt von Fishburne schräg und störend, stattdessen hätte ruhig ein wenig mehr Action eingebaut werden dürfen. Ansonsten recht kurzweilig.

    Hab es mir schlimmer vorgestellt.

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