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    Der Sternwanderer

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    Am 11. Oktober war ich ganz spontan mal wieder im Kino. Eine Bekannte von mir hat offenbar die Zeitschrift Wienerin abonniert und bei einem Gewinnspiel 2 Premierenkarten für den Film Der Sternwanderer (englischer Originaltitel: Stardust) in der Lugner Kino City gewonnen. Da diese Bekannte allerdings in der Nähe von Amstetten wohnt und keine Lust/Zeit hatte, extra nach Wien zu fahren, durfte ich statt ihr ins Kino. An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank für die Freikarten!

    Ich sagte in der Kinolobby am Wienerin-Stand den Namen meiner Bekannten und bekam sofort die beiden Karten in die Hand. Hätte nicht gedacht, dass das so einfach geht! Ich denke, da ist viel Platz für Unehrlichkeit, wenn man nur den Namen eines Gewinners zu wissen braucht. Aber was sollte ich mit der zweiten Karte machen? Ich rief einige Freunde und Bekannte an, aber leider hatte niemand so kurzfristig Zeit. Ich dachte mir, ich schenke die Karte irgendjemandem vor Ort, aber alle Kinogeher dort waren die Gewinner des selben Gewinnspiels — keine Chance meine Karte anzubringen. Schließlich ging ich in meiner gewohnt naiv-gutmütigen Art einem Schwarzverkäufer auf den Leim, der mich um die Karte bat. Als er wieder wegging, sah ich, dass er schon einen dicken Pack Karten mit sich führte, den er wohl an andere verkaufen wollte. Eine kleine Genugtuung war dann, dass er zumindest meine Karte nicht angebracht hatte, da während des Films niemand neben mir saß und ich somit zwei Plätze für mich hatte. :)

    Der Film selbst war recht nett; nichts besonders Aufregendes, aber ziemlich unterhaltsam. Es war eine kleine feine humorvolle und romantische Fantasy-Geschichte mit ein paar interessanten Wendungen. Teilweise kamen mir die Spezialeffekte ein bisschen zu übertrieben vor, aber vielleicht war das nur weil ich in der 3. Reihe vor der großen Leinwand saß. Peter O'Toole als im Sterben liegender König war echt genial und Robert de Niro als, ähem, knallharter Luftschiffpirat zeigte seine "reizende" Seite. Auch Michelle Pfeiffer als hässliche böse Oberhexe war sehenswert. Mir gefallen ja immer so eher kleine Details in Filmen: dass die 7 Söhne des Königs Primus, Sekundus, Tertius, Quartus, Quintus, Sextus und Septimus hießen, ließ mein Lateinerherz frohlocken. Und dass diese sieben Söhne als Geister wiederkehrten und immer in der Nähe des Geschehens auftauchten, war auch sehr amüsant. Auch einige Nebenrollen gefielen mir: der alte Wächter an der Mauer sorgte für eine lustige Überraschung.

    Auf einer Skala von 1 bis 10 bekommt dieser Film ******* 7 Daumen hoch!

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