• Weblog

    Meta

    Archiv

    Kategorien

    • schauspiel (22)
    • film (21)
    • freizeit (18)
    • kundmachung (17)
    • review (17)
    • pradler (14)
    • software (12)
    • meinung (12)
    • cool (11)
    • hardware (9)
    • kino (8)
    • update (8)
    • theater (7)
    • schule (7)
    • ich (7)
    • internet (6)
    • idle (6)
    • karriere (6)
    • sziget (5)
    • photos (5)
    • computer (4)
    • schauspielschule (3)
    • linux (3)
    • astronomie (3)
    • gedanken (3)
    • homepage (3)
    • reise (3)
    • ubimet (3)
    • arbeit (3)
    • diy (2)
    • essen (2)
    • video (2)
    • jetpack (2)
    • ubuntu (2)
    • humor (1)
    • simpsons (1)
    • mörderspiel (1)
    • comic (1)
    • copyright (1)
    • traurig (1)
    • disney (1)
    • matura (1)
    • exzentrik (1)
    • alltag (1)

    Sziget-Rekapitulation 2007

    • freizeit
    • photos
    • reise
    • review
    • sziget

    Am 15. August um ca. 17:00 bin ich mit dem Zug und schwerem Gepäck in St. Pölten angekommen. Nur so viel: das Sziget-Festival war heuer wieder toll! Ich habe viele Photos mit dem Kameramodul meines SGH-E780 gemacht (die Photos haben ja eine recht gute Qualität, find ich), welche ich im Photoset Sziget-Festival 2007 auf meinem flickr-Account zusammengefasst habe. Die wichtigsten Photos habe ich hier in diesem Eintrag mit Thumbnails zu flickr verlinkt (erkennbar an den blau-rosa Rahmen).

    Hier nun mein Reisebericht:

    • Mittwoch, 8. April - heuer fuhr ich erst am 1. Tag (im Gegensatz zum Tag Null) zum Festival, ich kam auch erst ziemlich spät an, da ich erst zu Mittag von St. Pölten losfuhr. Die Fahrt dauerte ca. 4 Stunden; im Zug von St. Pölten bis Wien war alles stark überbelegt (wieso können die von den ÖBB nicht ein bisschen voraus denken und ein paar zusätzliche Wagons anhängen? Die wissen doch, dass beim Sziget-Festival immer sehr viele Leute mit dem Zug fahren) und ich musste am Boden sitzen. Und das alles mit einem riesigen, dicht gepacktem Koffer und einem Rucksack. Glücklicherweise stiegen einige Leute in Wien aus und ich ergatterte einen gemütlichen Sitzplatz mit Beinfreiheit. Ich plauderte ein wenig mit einer Ungarin, die mir dann als "Dankeschön" für die Plauderei 7 Fahrkarten für die Budapester Öffis schenkte. Cool!

      Vom Bahnhof Budapest Keleti pu (Ostbahnhof) mit den Öffis zur Insel zu gelangen war kein großes Problem: zuerst fuhr mit dem M2-Ersatzverkehr (an der Metró-Linie 2 wird schon jahrelang rumgebaut, es soll aber in den nächsten Tagen fertig werden — tolles Timing), dann 11 Stationen mit der Straßenbahnlinie 1A (oder 1) bis zur HÉV (Stadtbahn), und mit der nur eine lange Station bis zur Óbudai-Insel (Station Filatorigat). Es waren zwar sehr viele Leute am Eingang, ich konnte aber trotzdem ohne Hindernis zum Ticketschalter vorgehen und mein Ticket für das grüne Plastikbändchen eintauschen. 2 Freunde von mir die auch letztes Jahr beim Sziget waren (Johanna und Andreas), waren schon am Tag Null gekommen. Ich rief Johanna an, damit sie mich abhole und zu unserem Campingplatz bringe.

      My Tent Main Stage

      Dort angekommen baute ich gleich mein Zelt, welches ich von einer Freundin ausgeliehen hatte, auf. War nicht schwer, obwohl es das erste Zelt war, das ich aufgebaut habe. ;) Am Abend gaben wir uns Manu Chao auf der Hauptbühne. Auf der Homepage des Sziget-Festivals gibt es übrigens den Programmplan 2007.

    • Donnerstag, 9. April - am 2. Tag blieb ich lange beim Zelt und war zusammen mit meinen Freunden und den anderen Leuten, die dort campierten (alles Freunde von Freunden von Freunden). Eigentlich "wollte" ich ja schon mein Schokobad nehmen, welches ich meinen Freunden letztes Jahr versprochen hatte, aber leider regnete es und ich hielt das nicht für zielführend (bin also dem Bad noch entronnen). So gegen 18:00 regnete es sehr heftig und Johanna und ich flüchteten in das "Open Stage"-Zelt. Andi blieb vor der Guinness World Record-Bühne nebenan und tanze weiter im Regen zur Musik.

      Später lockerte es auf und wir hörten uns auf der Hauptbühne die Chemical Brothers an. Eigentlich sind die nicht so mein Ding (meinem Bruder gefällt deren Musik), aber ein oder zwei neue Songs fand ich ganz gut. Die "Visuals", die sie auf der Bühne veranstalteten fand ich auch interessant und "trippy".

    • Luminarium Freitag, 10. April - täglich um 11:00 machte das Luminarium auf. Johanna und ich stellten uns gleich zu Beginn an (Andi kam nach), um schnell reinzukommen. War auch wieder ziemlich "psychedelic", wie jedes Jahr! Ich schlief in einer "Kurve" des Luminariums (Ecken gibt's dort praktisch keine) beinahe ein, so gemütlich ist es dort.

      Danach liefen wir stundenlang durch die Gegend, weil wir darauf warteten, dass das Schokoladenbad von Tibi (eine bekannte ungarische Schokoladenmarke) endlich aufmacht. Um 14:00 sollte es offiziell fertig sein, aber es gab viele Verzögerungen; erst gegen 17:00 war es fertig. Ich zog mich bis auf die Badehose aus und stürzte mich in das aufblasbare Schwimmbecken gefüllt mit einem flüssigen Schokolade-Öl-Gemisch. War das herrlich! Ich schmierte mir voller Entzücken die Schokolade in die Haare, in die Ohren, zwischen die Zehen, einfach überallhin! Die Schokolade auch zu kosten, traute ich mich nicht, denn uns wurde eher davon abgeraten — es waren schon ein paar Leute vor mir im Becken und es sammelt sich dann doch Staub, Erde, Grashalme und natürlich Schweiß drin. Da ich aber um den Mund voll Schokolade angepatzt war, kam natürlich schon ein bisschen Schokolade in meinen Mund. War sehr lecker!

      Die Photos von meinem Schokobad bekomme ich demnächst von Johanna, kann also noch ein Weilchen dauern. ;)

      Die Photos habe ich am 17. März 2008 hochgeladen.

      Nicht mal 10 Minuten war ich in dem Becken. Nebenan war ein Duschcontainer, wo ich mich zunächst nur bei der Waschmuschel mit kaltem Wasser reinigen konnte (die Duschen waren besetzt). War gar nicht so einfach, die Schokolade runter zu bekommen. Insgesamt dauerte die Reinigung etwa eine Stunde, aber selbst dann war ich noch nicht vollkommen "entschokoladet". Ich ging zum Zelt zurück und wusch mich seichten Wasser der Donau, welche nicht weit von unserem Platz war. Eigentlich ist das Baden in der Donau in Budapest verboten, aber da dort 2 Rettungsschwimmer ein Zelt aufgebaut hatten, kann es ja doch nicht so illegal gewesen sein...

    • Samstag, 11. April - auch heute regnete es nachmittags für kurze Zeit, dafür aber sehr heftig.

    • Sonntag, 12. April - in der Nacht hatte es sehr heftig geregnet; mein Zelt schien nicht ganz dicht zu sein, da der Schlafsack bei den Füßen nass wurde, was ziemlich unangenehm war. Zu Mittag machte ich mich auf und kaufte 10 Postkarten und 10 Briefmarken, da ich einigen Leuten versprochen habe, dass sie Postkarten bekommen (und das in Zeiten der E-Mail). War gar nicht mal so billig, etwas weniger als 3000 HUF, also ca. 11 €, wenn ich mich recht erinnere...

      Danach war ich auch kurz im Internetzelt. Aber diesmal war das nicht so einfach wie in den letzten Jahren: man musste für die Zeit des Browsens den Personalausweis (oder Pass, Führerschein, etc.) abgeben, Name und Nationalität angeben. Außerdem wurde von den Internetzelt-Mitarbeitern offenbar die genaue Uhrzeit und Dauer der Nutzung eingetragen. Da werd ich gleich wieder paranoid, wenn Leute mein Surf-Verhalten dokumentieren!

      Um 22:00 war ich beim Wet T-Shirt-Contest im Tibi-Zelt. 4 junge hübsche Frauen mit Tibi-T-Shirts und ohne BH bekleidet wurden mit Wasser "begossen". Naja, war mehr Fleischbeschau als ein Wettbewerb, denn letztendlich zogen sich eh alle 4 aus. :D Leider liefert meine Handy-Kamera bei so schlechten Lichtverhältnissen nur kaum erkennbare Bilder... ;)

    • Montag, 13. April - am Morgen wusch ich mich wieder in der Donau. Des starken Regens der Vortage wegen hatte sie Hochwasser, aber das war kein Problem, war halt nur der Strand ein oder zwei Meter weiter landeinwärts. Aber kalt war's... *brrr*

      Relaxing Shisha

      Danach waren Andi und ich, sowie 2 Mädels und 2 Burschen die am Vortag zu uns gestoßen waren, im Afrikadorf Shisha rauchen (natürlich nur Tabak, mit Zitronengeschmack).

      Vor 2 Jahren war ich schon mal im Tarot-Labyrinth, ich fand das damals ziemlich cool. Letztes Jahr ging ich nicht dorthin, da immer eine ewig lange Schlange davor war. Um 14:00 sperrt es auf, also dachte ich mir, ich komme 15 Minuten früher. Leider verspätete ich mich und bei meiner Ankunft um 13:55 warteten bereits ca. 30 Leute am Eingang. Naja, musste ich halt warten. Etwas verspätet öffnete sich das Labyrinth und die Personen wurde einzeln im 3-Minutentakt eingelassen. Ich stellte mich auf eine lange, fade Warterei ein.

      Eine Bank stand vorm Eingang, und eine junge Ungarin bot mir einen eben freigewordenen Platz neben ihr an. Sie schien recht nett, also kam ich mit ihr ins Gespräch. Sie konnte sehr gut Englisch und sogar ein bisschen Deutsch, weil ihr Vater Botschafter sei und sie deshalb schon in ein paar europäischen Ländern gelebt hat. Etwas später stieß auch ihre Zwillingschwester, die ich auf den ersten Blick gar nicht gleich als Zwilling erkannte, zu uns. Sie sahen sich schon ähnlich, aber sie wollten beide, dass sie sich nicht zu ähnlich sehen, weil das offenbar recht nervig ist, immer darauf angesprochen zu werden, dass man Zwilling sei. ;)

      Zu dritt machten wir dann das Labyrinth unsicher. Im Eingangsbereich muss man eine Tarotkarte ziehen — dieses Symbol bestimmt dann mein Schicksal. Ich zog die Karte "Der Narr"; klingt im ersten Moment nicht so toll, passt aber eigentlich ganz gut zu mir: laut dem Wikipedia-Artikel über Tarot steht der Narr für "Unbeschwertheit, Sorglosigkeit, Leichtigkeit, Leichtsinnigkeit, Lebendigkeit, Lebenslust, Unbefangenheit". Sind ja alles recht positive Eigenschaften... bis auf "Leichtsinnigkeit".

      Wie schon vor 2 Jahren (damals hatte ich übrigens die Karte "Die Erde" gezogen) war es ziemlich schwierig, den Ausgang des Labyrinths zu finden. Im Labyrinth fand ich den Narr und die Erde, beide gaben mir Weisheiten mit auf den Weg. Mit einem kleinen bisschen Hilfe der beiden Ungarinnen, fand ich den Ausgang. Am Ausgang war ein Turm, an dessen Spitze die Sonne auf mich wartete und mir ebenfalls eine "Weisheit" mitgab.

      Anschließend tauschte ich mit den beiden Ungarinnen Handynummern aus (wir wollten uns später vielleicht nochmal treffen) und ich zog weiter durch das Festivalgelände.

      Beim Atomenergie-Zelt fragte ich nach, ob sie Werbung gegen oder für Atomstrom machen. Ich als gelernter Österreicher war recht perplex, als ich hörte, dass dort Nuklearenergie als sichere, umweltfreundliche (keine Treibhausgase) Energiequelle angepriesen wird; lustig fand ich auch das Symbol für ihre Aktion: ein Peace-Zeichen kombiniert mit dem Radioaktivitätssymbol. Immerhin herrscht in Österreich der Konsens in der Bevölkerung (und auch in den politischen Parteien), dass Nuklearstrom zu gefährlich und abzulehnen ist. Im Atom-Zelt füllte ich dann einen Fragebogen aus (Wissenfrage, was ich über Atomenergie weiß, etc.). Interessanterweise ging es nicht nur um Atomenergie durch Kernspaltung, sondern auch um Kernfusion (eine Energiegewinnungsmöglichkeit, die ich im Gegensatz zur Kernspaltung für sehr erforschenswert halte). Mit einem der Ungarn dieses Vereins führte ich eine Diskussion über die Probleme mit GAUs und die noch immer unbefriedigend geklärte dauerhafte Lagerung von radioaktiven Abfällen; er argumentierte dagegen mit Transmutation, einem Verfahren, um gefährliche radioaktive Abfallstoffe in weniger gefährliche umzuwandeln. Letztendlich schien er ein bisschen enttäuscht zu sein, weil er mich nicht davon überzeugen konnte, Kernspaltung für eine gute Energiequelle zu halten. Nichtsdestotrotz bedankte ich mich für die freundliche und anregende Diskussion mit ihm. Als Dank für die Teilnahme am Fragebogen bekam ich ein Jojo mit dem Peace-Nuklear-Symbol.

      Auf der Hauptbühne gab ich mir später die US-Band Tool und mit den beiden Zwillingen war ich noch bis spät in die Nacht im Jazz-Zelt bei der Jackie Orszaczky Band feat. Tina Harrod. Danach sagten die beiden, sie wollen heute in ihren Betten in Budapest zu Hause schlafen und verließen die Insel (eigentlich hatte sie ja auch ein Zelt). Ich zog mich in meinen Schlafsack zurück.

    • 100 HUF-Guys I 100 HUF-Guys II

      Dienstag, 14. April - der letzte Tag des Festivals! Als ich allein durch das Festivalgelände streunte, traf ich 2 Spaßvögel, die für jeden, der ihnen 100 HUF gibt, applaudieren würden. Ich holte mein Handy schnell aus dem Auflade-Zelt und bezahlte die beiden. ;) Auch eine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Übrigens fand ich das "We clap you" ein bisschen zweideutig, deshalb fragte ich nach, ob sie wirklich Applaus meinen. Man könnte das auch als "wir schlagen dich" übersetzen...

      Außerdem stattete ich dem Wagen der Aktion Show Your Hope einen Besuch ab. Ein Niederländer stellt dort Bilder von mehr oder weniger bekannten Malern zum Thema Hoffnung aus. Jedes Bild hat eine interessante einzigartige Hintergrundgeschichte, die man von ihm erfahren kann. Außerdem kann jeder Besucher abstimmen, welches Bild ihm am besten gefällt. Normalerweise gehe ich ja nicht gern mit der Masse, aber ich hab ein Bild gewählt, welches bis jetzt über 10% aller Stimmen bekommen hat (von insgesamt locker über 100 Bildern). Es ist das Ölbild eines 16-jährigen Mädchens, welches mit einem sehr eindringenden und eindrucksvollen Blick eingefangen wurde — leider habe ich auf der Homepage kein Bild davon gefunden. Vielleicht ist das Bild noch nicht so lang bei der Aktion dabei und wurde deshalb noch nicht digitalisiert.

      Später war ich wieder ein Weilchen auf der Hauptbühne. Ich traf auch wieder die beiden Ungarinnen; sie wollten den letzten Tag noch mit ihren Freunden verbringen, also verabschiedeten wir uns und tauschten noch E-Mail-Adressen aus.

      Da es der letzte Tag des Festivals war, dachte ich mir, ich müsse schon auch noch ein bisschen den Alkohol genießen (normalerweise trinke ich fast nie Alkohol). Ich bestellte mir ein paar Mixgetränke mit Vodka und Rum (wenn man den Alk rausschmeckt, mag ich's nicht) und war ziemlich schnell recht lustig drauf. Später traf ich mich Johanna, mit der ich noch ein bisschen weiter trank; gegen 3 Uhr früh gingen wir ins Ambientzelt. Ich schlief dort bis 6:30, aber Johanna war schon früher gegingen (ihr war kalt). Eine Mitarbeiterin des Ambientzeltes weckte mich höflich auf und bat mich und alle anderen dort, zu gehen. Das Festival ist nun zu Ende...

    • Mittwoch, 15. April - ich ging noch ziemlich schläfrig Richtung Zelt. Kurz nach 7:00 kam ich drauf, dass ich meine Wertsachen (Pass, etc.) im Safe Deposit der Insel deponiert hatte und das vielleicht möglichst bald holen sollte. Es war eine gute Eingebung: die machten nämlich um 8:00 zu! Gerade noch rechtzeitig!

      Die meisten Leute aus unserer Gruppe waren schon ausgeflogen und heimgefahren. Nur 2 Mädchen aus Deutschland waren noch übrig und ihre belgische Freundin. Andi, Johanna und ich bauten unsere Zelte ab und machten uns auf den Weg, weil Johanna ihren Bus erwischen musste. Wir nahmen die "Küstenstraße" im Westen der Insel die zum Eingang führt, stiegen wenig später in die HÉV und fuhren bis Batthyány tér; Johanna stieg schon nach einer Station aus. Am Batthyány tér sonnten wir uns ein bisschen und Andi besorgte was zu trinken. In seinem Zugplan lasen wir, dass schon um 11:10 ein Zug nach Wien Westbahnhof fahre. Ich beeilte mich und fuhr mit der M2 Richtung Örs vezér tere zum Ostbahnhof. Aufgrund von Metró-Umarbeiten musste ich wieder die letzten paar Station mit einem Ersatzverkehr-Bus fahren, wo ich zufällig die 2 deutschen Mädchen aus unserem Camp wieder traf.

      Den Zug von 11:10 hatte ich leider verpasst, also plauderte ich noch mit den beiden Mädels, die auch noch warten mussten. Nach einer Weile gingen sie und ich setzte mich in meinen Zug von 13:10, der schon lange vorher am Gleis bereitgestellt stand. Ich setzte mich auf einen schönen freien Platz und freute mich, dass dies eine angenehme Rückreise ohne lästiges Platz-Suchen werden würde.

      Dummerweise ging ein Bahnmitarbeiter eine halbe Stunde vor der Abfahrt durch den Zug und brachte an ausnahmslos jedem Platz eine Reservierung an! Ich und ein Vorarlberger der in der Schweiz wohnt und neben mir gesessen war, fanden aber doch noch ein paar Plätze, an denen die Reservierung erst ab Wien Westbahnhof galt. Einige Festivalbesucher mussten trotzdem am Boden des Wagons sitzen. In Wien stieg ich in den IC um und fuhr bis St. Pölten — keine weiteren besonderen Vorkommnisse. :)

    Wie die letzten beiden Jahre auch war dieses Festival auch wieder sehr geil! Zwar gab es diesmal nicht so viel (musikalische) "Main Acts", die meinen Geschmack trafen, aber gottseidank gibt's dort ja genug Bühnen und Musikrichtungen, so dass für jeden immer was dabei ist.

    Das Essen war auch wieder sehr gut; ich habe z.B. ein richtiges ungarisches Gulyas ausprobiert, mit viel Zwiebel, Hühnerfleisch, Sauce und Bratkartoffeln. War sehr lecker aber selbst für österreichische Verhältnisse etwas teuer: die relativ kleine Portion kostete etwas mehr als 1700 HUF, ca. 8 €. Gute Süßigkeiten und Nachspeisen haben die Ungarn auch, wie z.B. Baumkuchen oder Mini-Donuts, und natürlich Túró Rudis.

    Nächstes Jahr muss ich mir aber endlich auch mal ein bisschen die Stadt anschauen, denn Budapest ist wirklich eine schöne Stadt (was ich von Haltestellen und Zügen aus gesehen habe). Die Fahrkarte die ich hatte, war interessanterweise eh 2 Monate gültig, also hätte ich noch einige Zeit in Budapest bleiben können.

    2 Kommentare

    Sara

    "Am Abend gaben wir uns Manu Chao auf der Hauptbühne."

    naa das war ja wieder klar, da wo ich gerne hinfahren wuerde bist du natuerlich gewesen ;) ich hoffe der auftritt hat dir gefallen, auch wenn dus vorher nicht kanntest.



    "Ich zog mich bis auf die Badehose aus und stürzte mich in das aufblasbare Schwimmbecken gefüllt mit einem flüssigen Schokolade-Öl-Gemisch. War das herrlich! Ich schmierte mir voller Entzücken die Schokolade in die Haare, in die Ohren, zwischen die Zehen, einfach überallhin!"

    na das dir das gefallen hat, wundert mich nun auch nicht :P haetten die noch huebsche maedels gehabt, die einen damit reinschmieren, waere der andreng wahrscheinlich noch viel groesser :)

    kati

    es lebe TURO RUDI!!!!

    Kommentar hinterlassen

    Aus Schutz vor Spam werden die Kommentare von mir moderiert. Es kann unter Umständen eine Weile dauern, bis ein Kommentar sichtbar wird.